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Rudolf Probst stammt aus einer der ältesten deutschen Zirkusfamilien. Urahn Ferdinand Althoff (1807 - 1888), dessen Familie sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen läßt, machte sich als Kunstreiterprinzipal einen Namen. Seine Tochter Lisette heiratete einen Abköm- mling des Fürstengeschlechtes Reuss. Die Verbindung eines Adeligen mit einer Kunstreiterin galt damals durchaus nicht als Mesalliance. Und schon deren Tochter, Henriette von Reuss, zog es wieder auf die Landstraße. Sie ehelichte Carl Probst und hatte mit ihm sechzehn Kinder. Sohn Max Heinrich (1899 - 1977) übernahm das väterliche Unternehmen, das unter dem Namen Zirkus Proscho reiste. Rudolf Probst, eines der sieben Kinder des Max Heinrich wurde bei Coswig geboren; im Wohnwagen vor einer Kneipe. Sommer wie Winter war die Familie auf Reisen. Im Winter wurde im Dorfsaal eine Kokosmatte ausgebreitet, die Pferde wurden die Treppe hinaufgeführt und los ging es - Akrobatik, Reiterei. Hauptsächlich arbeiteten die Kinder. In den 50er Jahren gründete Rudolf Probst sein eigenes Unternehmen. Mit unglaublicher Energie, die bis zum heutigen Tag ungebrochen ist, baute er sein Unternehmen mit wachsenden Erfolg auf. Im Frühjahr 1953, kurz vor dem historischen 17. Juni, wurde Rudolf Probst unter fadenscheinigen Gründen verhaftet und enteignet. Nach seiner Freilassung gründete er zum zweiten Mal seinen Zirkus. In kürzester Zeit avancierte Zirkus Probst zum Leistungsstärksten unter den damaligen 23 Privatunternehmen und wurde zusehends für den Staatszirkus der DDR ein erstzunehmender Konkurrent. In den darauffolgenden Jahren, aus der Erfahrung um den 17. Juni 1953, wich er mit seinem Zirkus nach Polen, CSSR, Ungarn und Rumänien aus. Sein internationaler Ruf in Fachkreisen, Dank hervorragender Tierdressuren, festigte sich. In zunehmenden Maße wurden diese Dressuren auch im westlichen Ausland eingesetzt. Am 08.01.1973 wurde Rudolf Probst abermals aus fadenscheinigen Gründen enteignet und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. 1981 gründete er, nunmehr zum dritten Mal, seinen Zirkus. In kleinen Städten durfte Zirkus Probst wieder spielen. Für das internationale Zirkusfestival in Monte Carlo wurden die Dressuren der drei Kinder Mercedes, Maike und Rüdiger verpflichtet. Maike und Jörg (der Lebenskamerad von Maike) erhielten dort zwei der begehrten Auszeichnungen für ihre Haustierrevue. Diese Auszeichnung war für Rudolf Probst die Krönung seines Lebenswerkes. Der Zirkus, der seit fast 50 Jahren sein ständiges Winterquartier in Staßfurt in der Nähe von Magdeburg hat, ist ein moderner Großzirkus und gehört heute zu den acht großen Zirkus- unternehmen in Deutschland.

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